Sie entscheiden, ob Sie zum ersten Termin alleine oder gemeinsam mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin kommen - bzw. wenn der andere nicht mitkommen will, entscheidet der andere dies.
Je nach Tiefe der Verletzung und je nachdem wie sehr sie noch mit einander können, arbeite ich in der ersten Zeit in Einzelsitzungen mit Ihnen beiden oder gleich zusammen.
Wenn Sie zusammen kommen, werde ich häufig einen Teil des Gespräches mit Ihnen machen und der andere versucht zuzuhören: Was meint sie/er? Was tut ihr/ihm weh? - Ich werde Sie bei diesem schwierigen Zuhören unterstützen.
Dann kehren wir die Situation um und der andere hört zu, versucht den anderen zu begreifen. Auch Sie werde ich dabei unterstützen.
Im Prozeß klären wir, welche früheren Lebensereignisse, die meist mit Ihrer Kindheit zu tun haben, sich in der Partnerschaft wieder zeigen. (Mein Papa hat mir auch nicht zugehört. / Meine Mutter hat es auch jedem Recht machen wollen. Usw.)
Generell sind wir aufgerufen uns immer wieder einen Platz zu suchen, von dem aus wir wieder sehen. Zum Beispiel so: 
Ich gebe Ihnen weniger Ratschläge, was Sie zuhause tun und lassen sollen - das wollen wir gemeinsam erarbeiten, denn es soll für Sie persönlich passen.
Je nach Andauer und Dramatik Ihrer Situation arbeiten wir am Beginn der Paartherapie 2-4x pro Monat.